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Wiesen-Bärenklau
Der Wiesenbärenklau wächst häufig auf Wiesen und fällt dort durch seinen kräftigen Wuchs auf. Er erinnert entfernt an Angelika, ist aber deutlich kleiner. Empfindliche Menschen können nach Berührung der Blätter oder Früchte Ausschläge bekommen, die sogenannte Wiesendermatitis. Die jungen Blätter und Triebe können jedoch als Wildgemüse gegessen werden. In der Volksheilkunde wird das oberirdische Kraut und der Wurzelstock verwendet.
Der oder gelegentlich auch die Wiesen-Bärenklau, auch Gemeine Bärenklau genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Sie ist im Gegensatz zum Riesen-Bärenklau in Europa heimisch. Weil die lappig gestielten und behaarten Blätter Tierfüßen ähneln, hat diese auch Bärentap(p)e genannte Pflanzenart den Namen Bärenklau („Bärenklaue“) erhalten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung Hautallergien möglich! beruhigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Asthma, Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, Gelbsucht, Blasenentzündung, Nierensteine, Bettnässen, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Heracleum sphondylum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name: Meadow Parsnip or Cow Parsnip
volkstümliche Namen: Echter Bärenklau, Gemeiner Bärenklau
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Furocumarin, Pimpinellin, Xanthotoxin
Sammelzeit: Kraut: Juni bis September, Wurzelstock: Herbst und Frühjahr
 
Anwendung
Die Anwendung des Bärenklaus in der Volksmedizin ähnelt der Anwendung der Engelwurz. Der Wiesen-Bärenklau gilt jedoch als weniger wirksam und wird nicht so geschätzt wie die Engelwurz. Man kann das Kraut und die Wurzeln des Bärenklaus als Tee oder als Tinktur verwenden.
Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten (Wiesen-Dermatitis). Sie werden durch die lichtempfindlich machenden Furocumarine verursacht. Von dieser Stoffklasse sind in den Wurzeln Pimpinellin, Isopimpinellin, Sphondin und Bergapten enthalten, in den Früchten außerdem Xanthotoxin und Imperatorin. Unreife Früchte besitzen den höchsten Furocumaringehalt. Junge Blätter sind ein gutes Viehfutter z. B. für Kaninchen. Für hellhäutige Tiere ist bei der Verfütterung großer Mengen je-doch Vorsicht geboten, weil durch den Furocumaringehalt des Krauts bei Sonnenbestrahlung auch hier entzündliche Hautreaktionen auftreten können.
Verwendung in der Kräuterküche
Die Wiesen-Bärenklau ist jung ungiftig. Junge Blätter und Sprosse werden daher vom Menschen als Wildgemüse genutzt. In der osteuropäischen Küche ist WiesenBärenklau ein Hauptbestandteil für Borschtsch. Bei größeren Exemplaren kann der Stiel geschält und roh gegessen oder zu Kompott verarbeitet wer-den. Empfindliche Personen sollten beim Schälen der haarigen, stacheligen Stängel Handschuhe tragen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Atmungsorgane
Der Wiesen-Bärenklau wirkt schleimlösend und beruhigend. Seine ätherischen Öle befreien die Atemwege. Daher kann man den Bärenklau bei Husten und sogar bei Asthma verwenden.
Verdauungsorgane
Der Bärenklau stärkt die Verdauungsorgane. Man kann ihn bei Blähungen und Durchfall einsetzen und auch zur allgemeinen Stärkung der Verdauung.
Verschiedene Einsatzzwecke
Bärenklau hilft auch bei Blasenentzündungen und Nierensteine. Auch bei Bettnässen wird er von der Volksheilkunde verwendet. Außerdem kann man ihn bei Menstruationsbeschwerden einsetzen.
Küche
Junge Blätter und Triebe kann man als Wildgemüse und Wildsalat essen. Die jungen Triebe erinnern etwas an Spargel. Auch die Blütenstängel vor der Blüte können als Gemüse oder Suppeneinlage gekocht und gegessen werden. Die Wurzeln kann man kochen. Die Stiele von größeren Pflanzen können geschält und als Kompott verarbeitet oder roh gegessen werden. Die Stängel der Blätter kann man bündeln und trocknen lassen bis sie gelb werden. An den getrockneten Stängeln bildet sich eine süße Substanz, die als besondere Leckerei gilt. Wer empfindliche Haut hat, sollte zur Verarbeitung des Wiesen-Bärenklaus Handschuhe tragen.
Achtung! Der Wiesen-Bärenklau kann bei empfindlichen Menschen durch den Kontakt mit der Pflanze eine Wiesendermatitis hervorrufen, vor allem im Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung der Haut. Empfindliche Menschen sollten den Hautkontakt zum Bärenklau meiden   und nötigenfalls Schutzbekleidung anziehen, wenn ein Hantieren mit dem Bärenklau nötig ist.

Geschichtliches
Früher wurden die Wurzeln des Bärenklaus als Aphrodisiakum verwendet. Der Wiesen-Bärenklau war auch ein häufiger Bestandteil des Kräuterstraußes, der Anfang August zu Mariä Himmelfahrt im Rahmen der Kräuterweihe gesegnet wurde. Ansonsten ist aus der Geschichte des Wiesen-Bärenklaus nicht sehr viel bekannt. Möglicherweise liegt das daran, dass er eine Pflanze Mitteleuropas ist und nicht aus den Mittelmeerländern eingeführt wurde, wie die meisten ande-ren bekannten Heilpflanzen. In den mittelalterlichen Klostergärten wurden die importierten Pflanzen mehr geachtet als heimische Heilkräuter. Außerdem gibt es ja auch noch die heimische Engelwurz (Angelika), die den Wiesenbärenklau an Größe und Heilkraft übertrifft.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Wiesen-Bärenklau ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1,5 Metern erreicht. Die Grundachse ist dick, verzweigt und tiefwurzelnd. Die Pflanze verströmt einen unangenehmen Geruch und enthält reichlich ätherische Öle. Der Stängel ist kantig gefurcht. Die Laubblätter sind drei- bis vierfach fiederschnittig. Die Blätter haben eine große, als Knospenschutz dienende Blattscheide (Ochrea). In einem doppeldoldigen Blütenstand stehen viele Blüten. Ihre Blüten sind weiß, oft leicht grünlich oder hellrosa überlaufen. Der Nektar liegt ähnlich wie beim Wiesenkerbel offen in der Blüte und ist daher auch für kurzrüsselige Insekten gut erreichbar. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die Früchte sind geflügelte Doppelachänen. Die Früchte reifen zwi-schen Juli bis September. Der Wiesenbärenklau blüht von Juni bis September.
Der Wiesen-Bärenklau ist in Mitteleuropa heimisch. "Bärenklau" ist eigentlich die Bezeichnung für eine ganze Gattung. Der "Wiesen-Bärenklau" auch "Echter Bärenklau" genannt, ist die Art, um die es hier geht. Er wächst, wie der Name schon sagt, auf nährstoffreichen Wiesen, aber auch an Bachufern, in Gräben, an Feldrändern und in lichten Wäldern. Dort wo er vorkommt, ist er eine häu-fige Pflanze. Die zwei oder mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch, ist meistens aber etwas über kniehoch. In Bodennähe wächst eine Rosette aus großen, gelappten, fiederschnittigen Blättern. Ab Juni treiben kantige, verzweigte Stängel aus, an denen sich große Doldenblüten entwickeln. Die weißlichen Blüten sind doppelt doldig, denn sie setzen sich aus lauter kleinen Dolden zusammen. Die Blüten werden vorwiegend von Fliegen und Käfern bestäubt. Später entwickeln sich geflügelte Samen, die sich durch die Luft, übers Wasser oder durch Weidetiere verbreiten. Der Wiesen-Bärenklau ist aufgrund der Größe leicht von seinem großen Bruder, dem Riesen-Bärenklau zu unterscheiden, der bis zu vier Meter hoch wird und aufgrund seines hohen Gehalts an Furocumarinen in gefährlichem Masse zu Hautausschlägen führen kann. Diese Gefahr ist beim kleineren Wiesen-Bärenklau zwar auch vorhanden, aber in deutlich geringerem Masse.
 
Sammeltipps
Das ganze oberirdische Kraut des Wiesen-Bärenklaus kann man zu Beginn der Blütezeit ernten und dann zügig trocknen. Im Herbst und im Frühjahr kann man die Wurzeln ausgraben. Dann bürstet man sie ab und spült sie bei Bedarf kurz mit kaltem Wasser ab. Anschließend schneidet man sie in Stücke und trocknet sie in einem Dörrgerät oder bei 40°C im geöffneten Backofen.

Scharbockskraut t
Das Scharbockskraut ist im zeitigen Frühjahr oft die erste Grünpflanze, die in großen Massen in lichten Wäldern auftritt. Die Blätter des Scharbockskrautes bilden manchmal ganze Teppiche, dort wo sie wachsen. Nach den glänzenden Blättern erscheinen leuchtend gelbe Blüten, die dem Blätterteppich zwar ein fröhliches Leuchten hinzufügen, aber auch anzeigen, dass die Scharbockskraut-Blätter von nun an leicht giftig sind. Vorher kann man die Blätter des Scharbockskrautes bei Frühjahrsmüdigkeit in Salaten essen.
Das Scharbockskraut, auch Feigwurz oder Frühlings-Scharbockskraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Es ist ein Frühjahrsblüher. Sein deutscher Trivialname leitet sich von Scharbock (Skorbut) ab, da seine Vitamin-C-haltigen Blätter gegen diese Mangelerscheinung eingenommen wurden.
Das Scharbockskraut (Ficaria verna) ist einer der ersten Frühblüher im ausklingenden Winter und erfreut sowohl Insekten als auch Wildkräuterliebhaber mit seinen imposanten gelben Blüten. Aufgrund seines reichen Vitamin-C-Gehalts galt das Scharbockskraut im Mittelalter bis hin zur frühen Neuzeit als eines der wichtigsten Heilpflanzen gegen die gefürchtete Skorbut. Als Wildkraut kommt es heute noch gelegentlich auf den Teller. Als Heilkraut hingegen wird das Hahnenfußgewächs kaum noch verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Nicht überdosieren! Frühjahrsmüdigkeit, Vitamin C Mangel, Hautunreinheiten, Hämorrhoiden (Sitzbad), Warzen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name: Ranunculus ficaria
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Pileworth
volkstümliche Namen: Butterblume, Feigwurz, Fiegwurz, Frühlingssalat, Frühsalat, Gichtblatt
falsche Schreibweisen: Schabockskraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Brutknospen, Wurzel
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Anemonin, Protoanemonin, Saponine, Gerbstoff
Sammelzeit: Frühling: März bis April
 
Anwendung
Achtung! Die Blätter des Scharbockskrauts sollten nur vor der Blüte und nicht in großen Mengen eingenommen werden. Sie enthalten eine kleine Menge giftige Scharfstoffe, die   beim Aufblühen vermehrt vorhanden sind.
Frische Blätter
Scharbockskrautblätter können im Wildpflanzensalat in kleinen Mengen gegessen werden. Da sie viel Vitamin-C enthalten, helfen sie bei Vitamin-C Mangelerscheinungen und Frühjahrsmüdigkeit. Der Geschmack der Blätter ist würzig, scharf und etwas herb, was sie zu einer guten Würze im Wilkräutersalat macht. Man kann die kleingehackten Blätter auch auf Brot oder im Kräutertopfen verwenden.
Getrocknete Blätter
Aus getrockneten Scharbockskrautblättern kann man einen Tee kochen, der inner-lich eingenommen bei Hautleiden, u.a. Hautunreinheiten hilft. Zusätzlich kann man diesen Tee für Waschungen verwenden. Als Sitzbad kann Scharbockskrauttee bei Hämorrhoiden helfen. Bei getrockneten Blättern sind die giftigen Wirkstoffe abgebaut.
Wurzelknollen
Da die Wurzelknollen ähnlich wie Feigwarzen aussehen, wurden sie traditionell bei Warzen verwendet. Der scharfe Saft der Wurzelknollen kann Warzen tatsächlich quasi wegätzen.
Blütenknospen
Die Knospen der Blüten kann man ernten und in Essig einlegen. Man kann sie als Ersatz für Kapern verwenden.
Brutknospen
Die Brutknospen, die aufgrund ihres Aussehens auch Himmelsgerste, himmlisches Manna oder Himmelsbrot genannt werden, hat man früher in schlechten Zeiten zusammen mit den Wurzelknollen getrocknet und zu Mehl vermahlen.
Scharbockskraut als Heilkraut
In der heutigen Naturheilkunde hat das Scharbockskraut kaum noch Bedeutung. Früher wurden die Blätter des Krauts gegen die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut verwendet. Diese Nutzung lässt sich heute noch aus dem Namen der Pflanze ableiten: Der altdeutsche Name Scharbock bedeutet übersetzt kurz und knapp Skorbut. Die Pflanze galt vor allem im ausklingenden Winter sowie im frühen Frühjahr als Hauptpflanze bei Schiffs- und Versorgungsreisen sowie bei vielen ärmeren Menschen. Die Pflanze kam flächendeckend reichlich vor und ließ sich leicht ernten. Sie stellte die Versorgung mit Vitamin C direkt nach den kalten Wintertagen sicher. Aufgrund des nicht zu vernachlässigenden Gehalts an Protoanemonin sind jedoch häufig Magen- und Darmbeschwerden aufgetreten.
Scharbockskräuter enthalten einige Inhaltsstoffe, die durchaus eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus ausüben können. Unter anderem enthalten sowohl die Blüten und die Blätter des Krauts einige bekannte Flavonoide wie Kaempferol, Quercetin, Apigenin und Luteolin. Diese Stoffe sind u.a. für die belebenden und entzündungshemmenden Wirkungen von Ficaria verna verantwortlich. Außerdem enthält die Pflanze weitere Stoffe, u.a. Saponine wie die Oleanolsäure, die über leberschützende, antivirale und teils tumorhemmende Eigenschaften verfügt.
Gelegentlich wird das Scharbockskraut in der Volksmedizin heute noch für folgende Beschwerden und Krankheiten verwendet:
Feigwarzen, Frühjahrsmüdigkeit, Hämorrhoiden, Katarakt (möglicherweise), Vitamin C - Mangel
Neben den teils förderlichen Eigenschaften besitzen vor allem ältere Blätter sowie die Wurzeln zum Teil nennenswerte Anteile an Protoanemonin. Geringe Mengen sind für den Körper nicht schädlich. In höheren Anteilen kann Protoanemonin jedoch zu Übelkeit, Erbrechen und sogar zu Hepatitis führen. Der Stoff ist ausschließlich in frischen Pflanzenteilen zu finden. Beim Trocknen wird das Protoanemonin in das nicht giftige Anemonin umgewandelt.
In der Volksheilkunde werden gelegentlich noch Sitzbäder und Umschläge bei Hämorrhoiden empfohlen. Hierzu wird das getrocknete Kraut zunächst für etwa 10 Minuten gekocht und anschließend abgekühlt. Mit einem Umschlag wird der Sud aufgesaugt und auf die betroffene Stelle gelegt. Die Anwendung wird jeweils morgens und abends für bis zu zwei Wochen wiederholt. Allerdings sind die Erfolgsaussichten als eher gering zu betrachten. Heilkräuter wie die Echte Kamille, Lavendel oder die Schafgarbe sind in jedem Fall zu bevorzugen.
Eine Besonderheit ist eine Apigeninverbindung, die eine hemmende Wirkung auf das Enzym Aldoseredukate ausübt und zur Gruppe der Flavosativaside gezählt wird. Diese Flavosativaside können womöglich die Aktivität des Enzyms hemmen, wodurch häufige Diabeteserscheinungen wie der Katarakt gelindert werden könnten.
Nebenwirkungen: Bei Verwendung des frischen Krauts können bei höherer Dosierung Vergiftungserscheinungen durch das enthaltende Protoanemonin auftreten. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf die innere Einnahme des Krauts verzichtet werden. Ebenso sollten Kleinkinder kein frisches Scharbockskraut zu sich nehmen.
Scharbockskraut als Küchenkraut
Das Scharbockskraut ist eines der bekanntesten Wildkräuter des Frühlings. Im Mittelalter waren die Blätter der Pflanze als Rohkost eine willkommene und vitale Abwechslung von der meist eintönigen Winterspeisekarte. Heute wird die Pflanze vor allem von Wildkräuterliebhabern und einigen Salatliebhabern gern gegessen.
Die Blätter des Scharbockskrauts schmecken angenehm pfeffrig, leicht säuerlich und dezent bitter. Die jungen Blätter im Vorfrühjahr gelten als die Schmackhaftesten. Scharbockskrautblätter können in Wildkräutersalaten, Kräuterquarks, Kräuterbutter oder als Topping für Gemüsebrotaufstriche verwendet werden.
Wer viel von dem Kraut isst, sollte bedenken, dass vor allem die älteren Blätter etwas Protoanemonin enthalten. Dieser Stoff kann zu Magen- und Darmreizungen und bei höherer Dosierung auch zu Vergiftungserscheinungen führen. Bei normaler Verzehrmenge sind jedoch keine unangenehmen Wirkungen zu erwarten. Jüngere Blätter enthalten grundsätzlich nur sehr geringe Mengen des Stoffs, so dass diese bevorzugt gesammelt werden sollten.
Das Trocknen des Krauts bringt keine geschmacklichen Vorteile mit sich. Allerdings wird das Protoanemonin durch die Trocknung unschädlich gemacht.
Nutzpflanze
Wenn man die jungen Blätter erntet, bevor die Blüten kommen, kann man sie als kleine Beigabe zu Salaten oder Quark nehmen. Sie bereichern das Essen mit einem „herben, etwas scharfen Geschmack“. Nur vor der Blütezeit scheinen sie so wenig Protoanemonin zu enthalten, dass sie in mäßigen Mengen unbedenklich genossen werden können. Die Menge der Protoanemonine ist jedoch nicht allein von der Blütezeit abhängig, sondern auch von Standort und Bodenbeschaffenheit. Der energiereichste Teil des Scharbockskrautes sind die kleinen weißen Speicherknöllchen in den Blattachseln sowie an den Wurzeln. Tritt bei einem Geschmackstest ein „stechend-bitterer“ Geschmack auf, sollten die gesammelten Pflanzenteile vor Verzehr getrocknet werden, um sie zu entgiften. Gefährlich sind Verwechslungen mit anderen Hahnenfuß-Gewächsen, da diese wesentlich größere Mengen an Giftstoffen enthalten. Scharbockskraut gehörte früher zum Reiseproviant auf Seereisen und wurde von Seefahrern gegessen, die meist kein frisches Gemüse und Obst zu Verfügung hatten. Scharbockskraut enthält sehr viel Vitamin C und verhinderte dadurch Skorbut, eine Vitamin-C-Mangelkrankheit, die Seefahrer früher auf ihren langen Reisen bedrohte. Der Name Scharbockskraut leitet sich von Scharbock ab, eine alte Bezeichnung für Skorbut. Heute hat das Scharbockskraut in der Heilkunde keine Bedeutung mehr.
 
Geschichtliches
Früher als Skorbut (Vitamin C Mangel-Krankheit) noch verbreitet war, galten die Blätter des Scharbockskrautes als Heilmittel gegen Skorbut. Daher stammt auch der Name Scharbockskraut, denn Scharbock ist eine alte Bezeichnung für Skorbut. Die frühere Anwendung des Scharbockskrautes bei Feigwarzen beruhte auf der Signaturenlehre. Die Wurzelknolle sieht Feigwarzen nämlich ziemlich ähnlich und die Signaturenlehre sucht die Einsatzzwecke einer Heilpflanze anhand der Ähnlichkeiten einer Pflanze oder ihrer Teile.
  
Pflanzenbeschreibung
Das Scharbockskraut ist eine frühjahrsgrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 cm erreicht. Es werden jährlich neu etwa 1 bis 2cm lange, feigwarzenähnliche Wurzelknollen als Stärkespeicher gebildet. Die Erneuerungsknospen bilden sich an dem dicht unter der Oberfläche liegende Rhizom. Der niederliegende bis aufsteigende, hohle Stängel ist kahl. Die ungeteilten Laubblätter besitzen lange Blattstiele. Die einfache Blattspreite ist herz- bis nierenförmig und oft fettig-glänzend mit gekerbtem Blattrand. Auffallend sind ihre einzeln stehenden und lang gestielten, goldgelben und sternförmigen Blüten, die einen Durchmesser von 1,5 bis 6 cm besitzen. Es sind drei, selten fünf kelchblattartige Hüllblätter vorhanden. Es sind acht bis elf (im Unterschied zu den HahnenfußArten) Kronblätter vorhanden, welche im botanischen Sinne blumenblattartige Nektarblätter sind. Ihre auffällige Färbung lockt zur Blütezeit (März bis Mai) zahlreiche Insekten an, die am Blütenboden Nektar finden. Bei Berührung der zahlreichen Staubblätter erfolgt die Bestäubung. Im Unterschied zu den „echten“ Hahnenfüßen Ranunculus s. str. haben die Nüsschen eine verlängerte Basis, der Griffel (Schnabel) ist reduziert.
Das Scharbockskraut ist in lichten Wäldern Mittel- und Nordeuropas heimisch. Auch auf Wiesen und in Gebüschen kommt es stellenweise wie in großen Teppichen vor, so häufig ist es dort. Im zeitigen Frühjahr ist das Scharbockskraut oft die erste Pflanze, die aus dem Boden sprießt, deutlich bevor die Bäume Blätter bekommen. Aus fleischigen Wurzelknollen, die an Feigwarzen erinnern, wachsen mehrere Stiele mit herzförmigen Blättern an deren Ende. Die Blätter können auch nierenförmig sein, sie sind gesägt oder gezähnt und glänzend. Oft stehen die Blätter so dicht, dass sie den Boden vollständig bedecken. Nach einer Weile entfalten sich gelbe Blüten an extra Stängeln. Die Blüten haben viele Blütenblätter, die sternförmig angeordnet sind. Ab dem Erscheinen der Blüten steigt der Giftgehalt der Blätter deutlich an, daher sollten die Blätter ab der Blütezeit nicht mehr verwendet werden. Obwohl viele Insekten die Blüten besuchen, bilden sich kaum Samen. Stattdessen entstehen in den Blattachseln der unteren Blätter kleine Brutknospen. Aus diesen Brutknospen wachsen später neue Pflanzen. Bei starkem Regen werden diese Brutknospen oft zusammengeschwemmt, sodass es aussieht als hätte es Weizen geregnet, denn die Brutknospen ähneln Getreidekörnern. Manchmal werden sie auch Himmelsgerste genannt, weil sie in schlechten Zeiten auch der Ernährung dienten. Ab Ende Mai ziehen sich die oberirdischen Bestandteile des Schar-bockskraut in die Erde zurück.

Bachblüten
Man tut alles um in Höchstform zu kommen und zu bleiben, Selbstdisziplin wird groß geschrieben (Rock Water)
Diese tun alles um in Höchstform zu kommen und auch zu bleiben, die Selbstdisziplin wird bei ihnen sehr groß geschrieben
Mit der Blüte schauen sie, dass sie in guter Form sind und die Selbstdisziplin ist dann nicht mehr so wichtig
Bachblüten
Man nimmt viele Impulse auf, hüpft gedanklich hin und her wie ein Grashüpfer (Scleranthus)
Diese Menschen nehmen sehr viele Impulse auf und hüpfen daher gedanklich hin und her, wie ein Grashüpfer
Mit der Bachblüte nehmen sie die Impulse auf, hüpfen aber nicht mehr gedanklich hin und her
2.    Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür sind sie aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin. Verzehren sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarme Zutaten
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