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01.02.2020

tägliche News > Januar > 27.01.20 - 02.02.20
Geißbart
Das Mädesüß hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von al-ters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wie-senkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen. Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.
Achtung! Mädesüß   enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie bei Acetylsalicylsäure   (Aspirin) sollte diese Pflanze nicht verwendet werden.    
Das Echte Mädesüß ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffrei-chen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern. An selten gemähten und nährstoffreichen Gewässerrändern ist das Echte Mädesüß eine Leitpflanze der Mädesüß-Hochstaudenfluren.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Blasenprobleme, Darmprobleme, Erkältungen, Grippe, Fieber, Gicht, Magenprobleme, Nierenprobleme, Rheuma, Schmerzen, Migräne, Kopfschmerzen, Wassersucht, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Spiraea ulmaria, Filipendula ulmaria, Ulmaria palustris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Meadowsweet
volkstümliche Namen: Beinkraut, Geißbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Krampfkraut, Wiesengeißbart
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Salizylsäureverbindungen, Heliotropin, Vanillin, Zitronensäure, Gerbsäure, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, Farbstoff Spiraein
Sammelzeit: Blüten: Juni bis August, Wurzeln: Herbst und Frühling
 
Anwendung
Vom Mädesüß werden vorwiegend die Blüten und die Wurzeln verwendet. Ein Mädesüßtee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute. Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüßtee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen. Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht. Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab. Beide Tees trinkt man zwei bis drei Tassen am Tag in kleinen Schlucken und ungesüßt. Mädesüß enthält unter anderem Salicylate, Flavonoide, Gerbsäuren, ätherisches Öl und Zitronensäure, außerdem ein schwach giftiges Glykosid, das bei entsprechend hoher Dosierung Kopfschmerzen auslösen kann.
Verwendung in der Küche
Aus den Blüten kann man einen aromatischen Tee herstellen; die Wurzel und die Triebe gelten als essbar. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Blüten, eignen sich zum Aromatisieren von Süß- und Fruchtspeisen sowie Getränken, denen sie einen süßlich-herben Geschmack verleihen. In der deutschen Küche verwendet man Mädesüß allerdings eher selten. Häufiger wird Echtes Mädesüß in der französischen Küche und der Küche in Brüssel und der Wallonie verwendet. Man macht sich zu Nutze, dass in Flüssigkeit getauchte Blüten ihre Geschmacksstoffe an die Flüssigkeit gut abgeben. Ungeschlagene Sahne nimmt den honig-mandelartigen Geschmack an, wenn über Nacht die Blüten in ihr ziehen konnten. Mädesüß-Sorbet wird gelegentlich als Zwischengang oder Abschluss eines Essens gereicht, da die Pflanze Sodbrennen entgegenwirken soll. Auch Bier, Met und Wein wurden früher mit der Pflanze aromatisiert.
Verwendung als Duftpflanze
Aufgrund des süß-herben Duftes, der von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, war Mädesüß einst ein beliebtes Streukraut. Man bestreute am Morgen den Holzfußboden mit verschiedenen Kräutern und kehrte die Blätter und Stängel wieder aus, wenn sie abends vertrocknet waren und ihren Duft nicht mehr verströmten. Allerdings war es auch gängig, Mädesüßstreu tage- bis wochenlang zu benutzen, da es seinen Duft noch sehr lange verströmt. In England wird Mädesüß Duftpotpourris beigemischt, um diesen eine etwas rundere Note zu verleihen. So war sie die bevorzugte Aromapflanze der englischen Königin Elisabeth I. Allerdings wird der Duft nicht von allen gleichermaßen geschätzt. Von einigen Menschen wird der Geruch als zu aufdringlich empfunden, was der Pflanze auch den volkstümlichen Namen „Wiesenschabe“ eingetragen hat.
 
Pflanzenbeschreibung
Mädesüß liebt die Ufer von Flussläufen, doch auch mit feuchten Wiesen und Gräben gibt es sich zufrieden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 m hoch. Aus dem kriechenden Wurzelstock treiben mehrere kantige Stängel aus. Die Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die behaarten Blätter wachsen im unteren Bereich dichter, nach oben hin spärlicher werdend. Die Blätter stehen unpaarig gefiedert und haben einen gesägten Rand. Die Rispen der weißlichen Blüten sind in Trugdolden angeordnet. Sobald sie richtig aufgeblüht sind, sehen die Blüten wattig aus.

Kanadische Gelbwurz
Die Kanadische Orangenwurzel, auch Goldsiegelwurzel oder Kanadische Gelbwurz genannt, ist die einzige Pflanzenart der Gattung Hydrastis und der Unter-familie Hydrastidoideae in der Familie der Hahnenfußgewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Magenprobleme, Darmprobleme, Leberprobleme, Hautleiden, Blutungen, zu starke Menstruation, Blutdruck steigernd bei niedrigem Blutdruck, Schleimhautgeschwüre, Augenleiden, Hämorrhoiden, stärkend
wissenschaftlicher Name: Hydrastis canadensis
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstöcke
Sammelzeit: Frühjahr und Herbst
 
Nutzung
Die Kanadische Orangenwurzel wird selten als Zierpflanze für Gehölzgruppen und Moorbeete genutzt. Sie ist seit spätestens 1759 in Kultur. In Nordamerika gilt sie als Heilpflanze. Die Droge heißt Hydrastiswurzel - Hydrastis rhizoma. Sie wird aus den unterirdischen Pflanzenteilen Rhizom und Wurzel gewonnen. Die Droge ist im Europäischen Arzneibuch monografiert. Ihre Hauptalkaloide sind Hydrastin und Berberin. Der Hydrastiswurzel werden blutstillende Eigenschaften zugeschrieben. Für Berberin sind unter anderem antiarrhythmische und antibiotische Wirkungen nachgewiesen.
 
Merkmale
 Die Kanadische Orangenwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Es wird ein dickes, gelbes, kriechendes Rhizom als Überdauerungsorgan ausgebildet. Jeder aufrechte, unverzweigte Stängel besitzt ein hinfälliges einfaches Grundblatt, zwei Stängelblätter und eine endständige Blüte. Die Blattspreite der zwei Stängelblätter ist handförmig drei (selten bis neun) -lappig bis -teilig und hat zur Fruchtzeit eine Breite bis 25 Zentimeter. Der Blattrand ist gesägt. Die zwittrige, radiärsymmetrisch Blüte weist einen Durchmesser von 8 bis 18 mm auf. Die Blütenhülleist einfach. Die drei hinfälligen Blütenhüllblätter sind grünlich-weiß oder rosa und 3,5 bis 7mm groß. Es sind zahlreiche (50 bis 75) Staubblätter weisen eine Länge von 4 bis 8 mm auf mit weißen Staubfädenvorhanden, sie sind der auffälligste Teil der Blüte. Die fünf bis fünfzehn Fruchtblätter sind frei und enthalten je-weils zwei Samenanlagen. Die Narbe ist zweilappig. Die roten, meist zweisamigen, 10 bis 15 × meist 8 bis 15 (selten bis 20) mm großen Beeren sind zu sitzenden, kopfigen Sammelfrüchten zusammengefasst, die eine Größe von etwa 0,6 bis 1 mm aufweisen. Die glatten, schwarzen Samen sind 2,5 bis 4,5 mm groß. Die Blütezeit liegt im Mai.

Bachblüten
Ich bin ein aufbrausender Mensch (18 Impatiens)
-        Diese Menschen können sie sehr aufbrausend sein
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich zurück nehmen
Bachblüten
Ich habe Verlangen nach mehr Anerkennung (19 Larch)
-        Diese Menschen haben ein großes Verlangen nach sehr viel Anerkennung
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verlangen überwinden
Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Ei
Diese tierisches Eiweißlieferanten sind Bestandteile einer gesunden Ernährung, solange man nicht zu viel davon isst! Wünschenswert wäre eine Reduktion der Zufuhr an tierischem Eiweiß zugunsten von mehr pflanzlichem Eiweiß.
-        1-2x Fisch
-        Max. 3 Eier pro Woche
 Max 2-3x/Woche Fleisch/-produkte, bei einer Portionsgröße von 15-20dag (entspricht einer Menge von max. 300-450g/Woche)
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