Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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01.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 01.01.18-07.01.18


ACKERLAUCH   

Der Ackerlauch ist der wilde Vorfahr von Lauch, Elefanten-Knoblauch und ägyptischen Lauch (Kurrat). Man findet ihn eher selten an sonnigen Stellen. Wenn der Ackerlauch im Juli und August blüht, dann trägt er wunderschöne violette Kugelblüten. Seine Heilwirkung ist ähnlich wie die von Knoblauch oder Gemüselauch.
Der Ackerlauch, auch Ackerknoblauch oder Sommerknoblauch genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung der  Lauch. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Ackerlauchs erstreckt sich über Südeuropa, Nordafrika und den Nahen Osten. Weitere Vorkommen auf den britischen Inseln könnten ebenfalls zum natürlichen Verbreitungsgebiet gehören. Sie wird als Gewürz- und  Heilpflanze verwendet. Zu dieser Art gehört auch die  Perlzwiebel.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Asthma, Fieber, Insektenstiche, Magenschwäche, Arteriosklerose, Scheidenentzündung
wissenschaftlicher Name:
Allium ampeloprasum
Pflanzenfamilie:
Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name:
Wild leek
volkstümliche Namen:
Wilder Lauch
Verwendete Pflanzenteile:
Knollen, Kraut
Inhaltsstoffe:
Ascorbinsäure, Asparagin, Kalium, Linolensäure, Oxalsäure, Pektin, Polyphenole, Saponine, Schwefel, Umbelliferon, Zink
Sammelzeit:
Knollen: Spätherbst bis Frühling

Anwendung
Wie andere Pflanzen der Gattung  Lauch kann der Ackerlauch aufgrund seiner Inhaltsstoffe als Gewürz- oder Heilpflanze genutzt werden, wobei ihm desinfizierende und verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dabei ist der Geschmack bzw. die Reizwirkung beim Ackerlauch milder als bei  Zwiebel und Knoblauch. Zwiebeln und Blätter werden roh oder gegart gegessen, die Blüten können roh verzehrt werden. Medizinisch wird diese Art wie Knoblauch eingesetzt. Der Pflanzensaft soll Insekten und Mäuse vertreiben.
Die Anwendung der Ackerlauchknollen ist ähnlich wie die des Knoblauchs und die von Zwiebeln. Seine Wirkung ist jedoch milder als die Knoblauchwirkung. Am besten isst man den Ackerlauch regelmäßig, dann ist er der reinste Jungbrunnen.
Äußerlich gegen Insektenstiche
Man kann Ackerlauchknollen auch aufschneiden oder zu Brei zerstampfen und auf Insektenstiche auftragen. Selbst Wespen- und Bienenstiche an Stellen, die zur Schwellung neigen, schwellen nicht oder deutlich weniger an und hören bald auf zu schmerzen.
Frischer Ackerlauchsaft
Den Ackerlauchsaft kann man äußerlich und innerlich anwenden. Dazu schneidet man die Ackerlauchknolle in kleine Würfel, zerhackt sie und presst sie durch ein Tuch.
Scheidenentzündung
Gegen Scheidenentzündung kann man die äußerliche Anwendung des frischen Ackerlauchsaftes versuchen.
Stoffwechselfördernd
Innerlich regelmäßig eingenommen, fördert Ackerlauchsaft die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und verhindert Arteriosklerose. Daher beugt Ackerlauch indirekt auch Herzinfarkt und Schlaganfällen vor.
Ackerlauch in der Küche
In erster Linie werden vom Ackerlauch die Knollen gegessen, die zwischen zwei und sechs Zentimeter groß werden. Ihr Aroma ist mild knoblauchähnlich. Man kann sie roh oder gekocht essen, ähnlich wie Zwiebeln oder Knoblauch. Auch die Blüten kann man essen. Sie sind jedoch eher trocken und eignen sich vor-wiegend als sparsam eingesetztes Gewürz. Die Brutzwiebeln, wenn es denn welche gibt, schmecken zart nach Knoblauch und eignen sich als Gewürz von Salaten und gekochten Speisen. In jeder Form regt der Genuss des Ackerlauchs den Stoffwechsel an und hilft gegen Arteriosklerose.

Pflanzenbeschreibung
Der Ackerlauch wächst als kräftige,  ausdauernde,  krautige Pflanze mit Wuchs-höhen von bis zu 180cm. Am Grund weist die Pflanze eine geringe Knollenbildung auf, die bei der Zuchtform des Riesenknoblauchs stark vergrößert ist. Die zweizeilig angeordneten Laubblätter haben einen V-förmigen Querschnitt, werden bis zu 50cm lang und ihre Blattscheiden formen einen Pseudostamm um den eigentlichen  Stängel. Die Blütezeit liegt im Juni bis August. Der kugelförmige, doldige Blütenstand weist einen Durchmesser von 4 bis 12 cm auf und trägt meist mehrere hundert Blüten. Es gibt Formen, die Brutzwiebelchen in den Blütenständen bilden, dann sind weniger Blüten vorhanden. Es ist ein großes Hochblatt vorhanden. Die zwittrige, radiärsymmetrische, dreizählige Blüteist 4 bis 5,5 mm groß. Die zwei mal drei verschieden gestaltigen, aufrechten Blütenhüllblätter sind dunkelrot, purpurn oder weiß. Die drei äußeren und drei inneren  Staubblätter sind verschieden gestaltet. Die Staubbeutel sind violett oder gelb. Die Narbe ist kopfig. Es werden eiförmige Kapselfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 2 bis 4 mm aufweisen. Die schwarzen Samen sind verkehrt eiförmig.
Der wilde Lauch ist nur selten anzutreffen. Er ist anspruchslos in Bezug auf die Bodenqualität, aber er liebt volle Sonne. Sein Blütenstängel wird bis zu zwei Meter hoch. Im Herbst fängt der Ackerlauch an zu wachsen, hält der Winterkälte stand, zieht sich im Sommer eher zurück. Also gerade umgekehrt wie die meisten anderen Pflanzen. Im Juli und August treibt der Ackerlauch einen langen Stängel, auf dem eine kugelförmige violette Blüte wächst. Der wilde Ackerlauch trägt vorwiegend diese Blüten, die dann Ende August Samen bilden. Einige Unterarten des Ackerlauchs tragen statt der Blüte Brutzwiebeln. Bei den kultivierten Perlzwiebeln werden diese Brutzwiebeln so groß, dass es sich lohnt, sie in Essig einzulegen. Eine andere kultivierte Unterart des Ackerlauchs ist der Elefanten Knoblauch, dessen Knollen bis zu 500g schwer werden. Sie haben ein feines Knoblaucharoma. Auch der Gemüse-Lauch (Porree), der ein wertvolles Wintergemüse in Mitteleuropa darstellt, soll aus dem Ackerlauch gezüchtet worden sein, ebenso der ägyptische Lauch, auch Kurrat genannt.




BUCHE


Die Buche ist ein sehr verbreiteter Laubbaum in unseren Wäldern. Ihre recht glatte Rinde wird gerne benutzt, um Liebesschwüre hinein zu schnitzen, wenn sich die jungen Liebenden unter ihren schattenspendenden Ästen treffen. Als Kind haben viele im Wald die nussigen Bucheckern gefunden, die man aus ihrer zackigen, harten Schale pulen und dann naschen kann. In der Heilkunde wird die Buche nicht sehr viel eingesetzt, aber wenn keine anderen Heilpflanzen zur Hand sind, kann man auch mit der Buche Linderung bringen, beispielsweise mit der Rinde gegen Erkältung. Als Bachblüte werden die Buchenblüten unter dem Namen "Beech" eingesetzt.
Die Buchen sind die einzige Pflanzengattung der Unterfamilie der Fagoideae innerhalb der Familie der  Buchengewächse. Die etwa elf Arten besitzen eine weite Verbreitung in den gemäßigten Gebieten der  Nordhalbkugel in  Nordamerika und  Eurasien.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, schleimlösend, Fieber, Übersäuerung des Magens, Darmbeschwerden, Hustenstillend, Hauterkrankungen, Psoriasis, Rheuma, Gicht, Zahnschmerzen, Hauterkrankungen, Wunden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Fagus silvatica
englischer Name:
Beech
volkstümlicher Name:
Rothbuche, Buche
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Holz, Teer, Blätter, Bucheckern (Samen, Früchte)
Inhaltsstoffe:
Kreosot, Fettstoffe, Protein
Sammelzeit:
Holz: Winter, Blätter: Mai, Früchte: Oktober

Anwendung
Während manche Arten wie Kerb-Buche oder Japanische Buche in der Forstwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielen, ist die in Mitteleuropa heimische Rotbuche ein wichtiger Holzlieferant. Das  Buchenholz ist in Deutschland mit einem Einschlag von jährlich etwa 7 Millionen Festmetern (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland) eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz. Buchenholz ist auch ein erstklassiges  Brennholz, da es lange, hell, heiß und ruhig brennt; daher ist es teurer als die meisten anderen Brennhölzer. Einige Sorten werden in Parks, Alleen und Gärten als  Ziergehölze verwendet. In Japan wird die Kerb-Buche als  Bonsai gezogen.
Rinde
Die Rinde der Buche wirkt fiebersenkend, hustenstillend und auswurffördernd und eignet sich daher bei Erkältungen.
Teer
Der Teer, der durch Destillation aus dem Holz hergestellt wird, wirkt innerlich eingenommen auswurffördernd, äußerlich angewandt hilft er bei verschiedene Hauterkrankungen. Dieser Teer wird auch Kreosot genannt. Er soll auch bei Zahnschmerzen helfen. In letzter Zeit werden dem Teer krebserregende Wirkungen nachgesagt. Daher sollte er nur noch homöopathisch angewandt werden.
Asche
Die desinfizierende Asche der Buche kann man mit Johanniskrautöl vermischen, sodass es eine Paste ergibt. Diese Paste kann man auch Geschwüre und Wunden auftragen.
Blätter
Die frischen Blätter kann man bei Geschwüren auflegen. Auch bei Gerstenkorn kann man es mit einem aufgelegten frischen Buchenblatt versuchen. Junge Buchenblätter kann man auch als Salat oder Gemüse essen.
Bucheckern
Die Samen der Buche namens Bucheckern enthalten Blausäure, die man jedoch durch Wässern entfernen kann. Getrocknet und gemahlen kann man die Bucheckern wie Mehl verwenden. Man sollte sie jedoch nicht in großen Mengen essen. Da die Bucheckern viel Öl enthalten, kann daraus auch ein Speiseöl hergestellt werden.
Blüten
Die Blüten der Buche werden als Bachblüte Beech verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Die Buche ist ein verbreiteter Baum in Europa. Die meisten Laubwälder sind von der Buche geprägt. Sie wird bis zu 30 Meter hoch. Die Rinde der Buche ist silbrig und eher glatt. Sie hat langestreckte Äste, die sich zu vielen, feinen Zweigen verzweigen. An den Enden der Zweige stehen rehbraune Knospen, die sich im Frühjahr strecken bis sich die Blätter aus der Knospenhülle schieben. Die Blätter sind eiförmig und mittelgroß. Sie wachsen so dicht, dass die Buche starken Schatten spendet. Im Mai blüht die Buche. Die weiblichen Blüten sind gelblich und stehen aufrecht, die männlichen Blüten sind wie mehrere verknäuelte Kätzchen. Aus den Blüten entwickeln sich die bekannten Bucheckern, die nicht nur von Wildschweinen gerne gegessen werden.
Vegetative Merkmale
Buchen-Arten sind sommergrüne  Bäume, die Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Ihre  Rinde ist grau und glatt und zeigt nur selten im Alter eine geringe Borkenbildung, sie gehört daher zu den Peridermbäumen. Die dünn und hin- und hergebogenen Zweige besitzen eine braune Rinde. Die 1 bis 3 Zentimeter langen Knospen sind lang spindelförmig, oft spreizend, von brauner Farbe, mit zahlreichen Knospenschuppen bedeckt und silbrig behaart. Die Laubblätter stehen wechselständig, an aufrechten Zweigen schraubig, an abstehenden sind sie mehr oder weniger zweizeilig angeordnet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist glänzend grün, ganzrandig, leicht buchtig gezähnt, wellig gebuchtet oder fein gezähnt. Die Nebenblätter sind schmal und hinfällig.
Blütenstände und Blüten
Buchenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten stehen an jungen Zweigen und erscheinen gleichzeitig mit den Laubblättern. Die männlichen Blüten stehen in dichten, lang gestielten, hängenden Büscheln. Die männliche Einzelblüte besitzt eine vier- bis siebenspaltige Blütenhülle und acht bis sechzehn  Staubblätter. Die Pollen sind mehr oder weniger kugelig, etwa 20 bis 45 Mikrometer groß und zeigen drei von Pol zu Pol verlaufende Porenfalten. Die weiblichen Blüten stehen zu zweit oder dritt in aufrechten Blütenständen, sie bilden ein Dichasium. Die weibliche Einzelblüte besitzt eine behaarte, vier- bis sechsspaltige Blütenhülle und einen dreikammerigen  Fruchtknoten auf dem drei Narben sitzen.
Früchte
Als Früchte werden dreikantige, 1 bis 1,5 Zentimeter lange, glänzend kastanienbraune Nussfrüchte, die  Bucheckern, gebildet. Sie sitzen zu zweien, selten zu dreien, in einem stark verholzten, außen weichstacheligen, vierklappigen  Fruchtbecher. Die Bucheckern reifen im Herbst.



BACHBLÜTEN
Du fühlst dich als Opfer bestimmter Umstände (38 Willow)
-
Diese Menschen fühlen sich ständig als Opfer gewisser Umstände
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen das Gefühl des Opfers sein ablegen


BACHBLÜTEN
Man greift u.U. zu Alkohol, Tabletten, Drogen, um Schwierigkeiten in guter Stimmung durchstehen zu können und um quälenden Gedanken zu besänftigen (1 Agrimony)
-
Diese Menschen greifen unter Umständen zu Alkohol, Tabletten oder auch zu Drogen um diverse
 Schwierigkeiten in guter Stimmung durchzustehen und um quälende Gedanken damit zu besänftigen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen sich den Schwierigkeiten stellen und
 nehmen auch die quälenden Gedanken an


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